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Imdur (Isosorbide)

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Imdur enthält Isosorbide und wird zur Vorbeugung von Angina pectoris (Brustenge) eingesetzt. Der Wirkstoff erweitert Blutgefäße und verbessert die Durchblutung des Herzens, sodass Beschwerden seltener auftreten. Nehmen Sie das Arzneimittel genau nach Anweisung ein; die Dosis kann je nach Situation angepasst werden. Häufige mögliche Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Schwindel oder Erröten. Wenn Sie starke Beschwerden bemerken, wenden Sie sich bitte an Ihr Behandlungsteam.

Imdur (Isosorbid) – Informationen für Patientinnen und Patienten

Imdur enthält den Wirkstoff Isosorbiddinitrat. Das Arzneimittel wird vor allem zur Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden bei Durchblutungsstörungen des Herzens eingesetzt, insbesondere bei Angina pectoris (stabile oder anfallsartige Brustenge). Die nachfolgenden Informationen helfen Ihnen, Wirkweise, Anwendung, wichtige Sicherheitshinweise und typische Fragen rund um Imdur besser zu verstehen.

Hinweis: Diese Beschreibung ersetzt nicht die Beratung durch Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Ihre Apotheke. Bitte lesen Sie auch die Packungsbeilage. Wenn Sie Fragen zu Ihrer individuellen Situation haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Gesundheitsfachperson.


1) Grundlegende Produktinformationen

Eigenschaft Beschreibung
Wirkstoff Isosorbiddinitrat (Isosorbid)
Wirkprinzip Nitrathaltiges Arzneimittel zur Erweiterung von Blutgefäßen
Typische Anwendung Vorbeugung von Angina-pectoris-Anfällen; abhängig vom Präparat auch zur Therapie bei bestimmten Herzerkrankungen
Darreichung Je nach Produktvariante meist Tabletten mit verzögerter/verlängerter Wirkstofffreisetzung (genaue Angaben entnehmen der Packungsbeilage)
Wichtiger Aspekt Regelmäßige Einnahme und Einhalten der vorgesehenen Einnahmeintervalle; nicht “auf eigene Faust” Dosis ändern

2) Wie wirkt Imdur? (Wirkmechanismus)

Isosorbiddinitrat gehört zur Gruppe der Nitrate. Nach Einnahme wird der Wirkstoff im Körper in Stickstoffmonoxid-ähnliche Signalwege umgewandelt. Dadurch werden vor allem Blutgefäße erweitert (Vasodilatation), insbesondere die Venen.

  • Venenweitung: Weniger Blut “staut” sich im Körperkreislauf, der Rückstrom zum Herzen sinkt.
  • Entlastung des Herzens: Das Herz muss gegen einen geringeren Druck arbeiten, wodurch der Sauerstoffbedarf des Herzmuskels oft sinkt.
  • Verbesserte Durchblutung: Entsprechend kann sich die Versorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff verbessern.

Das Ziel von Imdur ist in erster Linie, Angina-pectoris-Beschwerden vorzubeugen bzw. die Häufigkeit und Intensität von Anfällen zu verringern. Bei akuten Attacken wird häufig ein anderes schneller wirksames Nitrat (z. B. Spray/Lutschform) eingesetzt – Details dazu bespricht Ihre Ärztin/Ihr Arzt.


3) Pharmakokinetik: Was passiert im Körper? (Kurzüberblick)

Unter Pharmakokinetik versteht man, wie der Körper den Wirkstoff aufnimmt, verteilt, verstoffwechselt und ausscheidet. Bei Isosorbiddinitrat können zwei Aspekte besonders relevant sein:

  • Aufnahme und Wirkungseintritt: Die Wirkung beginnt je nach Darreichungsform und Freisetzungsprofil; bei Retard-/verlängerten Präparaten kommt es zu einem langsameren, gleichmäßigeren Wirkspiegel über den Tag.
  • Stoffwechsel und Metaboliten: Isosorbiddinitrat wird im Körper umgebaut; dabei entstehen wirksame Zwischen- bzw. Abbauprodukte.
  • Ausscheidung: Die Elimination erfolgt überwiegend über den Stoffwechselweg und anschließend über die Nieren. Bei eingeschränkter Nierenfunktion können Anpassungen bzw. besondere Vorsicht erforderlich sein (siehe Sicherheit).

Für die konkrete Wirkspiegel-Dauer und den Zeitverlauf sind Präparatspezifika entscheidend. Bitte orientieren Sie sich an der Packungsbeilage (z. B. ob es sich um eine Retardtablette mit bestimmter Freisetzung handelt).


4) Typische Anwendungen und Indikationen

Imdur wird typischerweise eingesetzt zur Behandlung von Zuständen, bei denen eine koronare Durchblutungsstörung vermutet oder bekannt ist und Angina pectoris auftreten kann. Je nach ärztlicher Beurteilung kommen folgende Einsatzgebiete in Betracht:

  • Angina pectoris (z. B. stabile Angina) zur Vorbeugung von Anfällen.
  • Behandlung/Prävention von Angina-Beschwerden bei Patientinnen und Patienten, die von einer regelmäßigen Nitrattherapie profitieren.
  • Kombinationstherapie mit anderen herz- und gefäßerweiternden bzw. antiischämischen Medikamenten (z. B. Betablockern), falls dies medizinisch sinnvoll ist.

Welche Indikation in Ihrer Situation genau passt, hängt von Ihrer Diagnose, Ihren Begleiterkrankungen und der individuellen Risikosituation ab. Im Online-Kontext kann daher keine individuelle ärztliche Festlegung ersetzt werden.


5) Einnahme: Timing, Dauer und typische Abläufe

Wann sollte Imdur eingenommen werden?

Bei vielen Nitratpräparaten ist regelmäßiges Timing wichtig, damit ein stabiler Wirkspiegel erreicht wird. Für Imdur sind in der Regel festgelegte Einnahmeintervalle vorgesehen. Je nach Packungsinhalt (Retard-/Verlängerungsform) können z. B. 1–2 Einnahmen pro Tag vorgesehen sein.

  • Zu festen Zeiten: Nehmen Sie das Arzneimittel möglichst gleichmäßig über den Tag verteilt ein.
  • Einnahme-Plan: Halten Sie sich an den vom Beipackzettel bzw. ärztlichen Plan vorgegebenen Rhythmus.
  • Therapie nicht “auf Dauer” unterbrechen: Plötzliche Änderungen können Beschwerden verschlechtern.

Wie lange wird es genommen?

Die Einnahmedauer kann langfristig sein, wenn die zugrunde liegende Herzerkrankung chronisch ist. In der Praxis wird die Therapie wiederholt kontrolliert (z. B. bei Stabilität der Beschwerden, Blutdruck, Puls, Nebenwirkungen).

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben

  • Im Allgemeinen: Versäumte Einnahmen nicht “doppelt” nachholen.
  • Entscheidung je nach Zeitpunkt: Nehmen Sie die nächste Dosis zur vorgesehenen Zeit. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie bitte in Ihrer Apotheke nach.

6) Essen, Getränke und Wechselwirkungen mit der Nahrung

Nahrungseinflüsse auf Nitrate können je nach Darreichungsform variieren. Im Allgemeinen gilt: Sie können Imdur oft mit oder ohne Nahrung einnehmen.

  • Verträglichkeit: Bei empfindlichem Magen kann die Einnahme mit etwas Nahrung oder nach einer kleinen Mahlzeit angenehmer sein.
  • Konsequenz: Versuchen Sie, die Einnahme im Alltag möglichst gleich zu halten (z. B. immer morgens nach dem Frühstück).
  • Packungsbeilage beachten: Details zur spezifischen Formulierung finden Sie im Beipacktext.

Bitte vermeiden Sie außerdem unnötige Änderungen Ihrer Essgewohnheiten, wenn diese Ihren Blutdruck oder Kreislauf beeinflussen. Bei Auftreten von Schwindel oder Müdigkeit kann es sinnvoll sein, die Einnahmezeit anzupassen (mit Beratung).


7) Alkohol und Imdur

Alkohol kann die Wirkung von blutdrucksenkenden Medikamenten verstärken und die Kreislaufreaktion beeinflussen. Da Nitrate häufig zu Blutdruckabfall und Schwindel führen können, ist Vorsicht geboten.

  • Erhöhtes Risiko für Schwindel: Besonders bei den ersten Einnahmen oder Dosisänderungen.
  • Orthostatische Beschwerden: Beim Aufstehen kann es leichter zu Benommenheit kommen.
  • Praktischer Rat: Begrenzen Sie Alkohol oder vermeiden Sie ihn vorübergehend, bis Sie wissen, wie Sie Imdur vertragen.

Wenn Sie regelmäßig Alkohol trinken oder sehr empfindlich auf Kreislaufveränderungen reagieren, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt.


8) Wichtige Arzneimittel- und Wirkstoffwechselwirkungen

Wechselwirkungen können auftreten, wenn andere Arzneimittel die Blutgefäße beeinflussen, den Blutdruck senken oder die Wirkung von Nitraten verändern. Besondere Aufmerksamkeit gilt den folgenden Situationen:

Ganz wichtig: PDE-5-Hemmer (z. B. bestimmte Potenzmittel)

In Kombination mit Nitraten kann es zu einem starken Blutdruckabfall kommen. Daher wird diese Kombination in der Regel nicht zusammen eingesetzt. Wenn Sie Arzneimittel gegen erektile Dysfunktion verwenden, klären Sie das bitte unbedingt vor der Einnahme von Imdur.

Blutdrucksenkende Mittel und andere gefäßerweiternde Medikamente

  • Zusatzwirkung: Kombinationen können Schwindel, Müdigkeit oder Ohnmacht begünstigen.
  • Besonders relevant: bei Betablockern, Calciumantagonisten (je nach Typ), Diuretika oder starken Antihypertensiva.

Riociguat (unter bestimmten Bedingungen)

Auch mit bestimmten Medikamenten, die über den Stickstoffoxid-Weg wirken, kann eine gefährliche Verstärkung des Blutdruckabfalls auftreten. Sprechen Sie daher vor einer kombinierten Anwendung immer mit Ihrer Apotheke/Ärztin/ Ihrem Arzt.

Starke Kreislauf-Umstände

  • Dehydrierung (z. B. durch Durchfall/Erbrechen, zu wenig Flüssigkeit) kann die Kreislaufstabilität verschlechtern.
  • Unklare Blutdruckprobleme sollten rasch abgeklärt werden.

Praktischer Tipp: Halten Sie eine Liste Ihrer Medikamente (inkl. frei verkäuflicher Präparate, pflanzlicher Mittel und Nahrungsergänzungen) bereit. So kann man Wechselwirkungen schneller einschätzen.


9) Dosierung: Wie viel Imdur wird typischerweise verwendet?

Die Dosierung ist individuell und hängt von Ihrer Erkrankung, Ihrem Blutdruck, Ihrer Verträglichkeit und der verwendeten Darreichungsform ab. Bitte nehmen Sie Imdur genau nach Vorgaben aus der Packungsbeilage bzw. nach Plan Ihrer Ärztin/Ihres Arztes.

Da konkrete mg-Angaben je nach Präparatstärke variieren können, orientiert sich dieser Abschnitt an häufigen Grundprinzipien:

  • Einschleichphase: Häufig wird mit einer niedrigen Anfangsdosis begonnen, um Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen zu minimieren.
  • Regelmäßige Intervalle: Bei Retard-/verlängerter Wirkung wird das Intervall so gewählt, dass eine anhaltende Symptomkontrolle möglich ist.
  • Verträglichkeit: Wenn Schwindel oder Kopfschmerzen stark sind, wird oft eine Anpassung erwogen.
  • Nitrateffekt “gewollt”: Unter bestimmten Umständen ist ein “nitratfreies Zeitfenster” medizinisch relevant, um eine Wirkabschwächung (Toleranz) zu vermeiden. Dies wird jedoch ärztlich geplant.

Wenn Sie nicht sicher sind, welche Stärke und welches Einnahmeschema für Ihr Imdur gilt, prüfen Sie bitte das Etikett/Beipackblatt oder fragen Sie in Ihrer Apotheke nach.


10) Sicherheit und Nebenwirkungen: Was sollten Sie beachten?

Wie alle Arzneimittel kann auch Imdur Nebenwirkungen haben. Viele davon hängen mit der gefäßweiten Wirkung zusammen (z. B. Blutdruckabfall). Häufige Nebenwirkungen sind:

Häufige bzw. typische Nebenwirkungen

  • Kopfschmerzen (oft zu Beginn der Behandlung)
  • Schwindel oder Benommenheit
  • Blutdruckabfall, manchmal mit Gefühl von Schwäche
  • Erröten (Flush)
  • Übelkeit oder allgemeines Unwohlsein

Weniger häufig, aber wichtig

  • Ohnmacht (Synkope), insbesondere bei starkem Blutdruckabfall
  • Herzrasen oder Beschwerden im Brustbereich, die ärztlich abgeklärt werden sollten
  • Reaktionen an der Haut (selten), z. B. Ausschlag

Wann sollten Sie dringend Hilfe holen?

Suchen Sie umgehend medizinische Hilfe (Notruf), wenn eines der folgenden Warnzeichen auftritt:

  • starke Kreislaufbeschwerden mit drohender Ohnmacht
  • anhaltende oder sehr starke Brustschmerzen
  • starke Atemnot, Schwellungen im Gesicht oder allergische Reaktionen

11) Praktische Anwendungstipps für den Alltag

  • Langsam aufstehen: Wenn Sie zu Schwindel neigen, stehen Sie nach dem Sitzen/Liegen langsam auf.
  • Erste Tage besonders beobachten: Viele Nebenwirkungen (z. B. Kopfschmerzen) treten zu Beginn auf und können sich später bessern.
  • Blutdruck im Blick: Wenn Ihr Blutdruck häufig niedrig ist, kann ein Monitoring sinnvoll sein (mit ärztlicher Rücksprache).
  • Regelmäßigkeit zählt: Nehmen Sie Imdur nicht “nach Bedarf”, sondern nach dem vorgesehenen Schema.
  • Tabletten korrekt verwenden: Retard-/verlängerte Formen bitte wie in der Packungsbeilage beschrieben verwenden (nicht eigenmächtig teilen/zerdrücken, sofern nicht ausdrücklich erlaubt).
  • Brustschmerz-Plan: Besprechen Sie, was Sie bei einem Angina-Anfall tun sollen (Notfallzeichen, Notfallmedikation, Arztkontakt).

12) Alternative Optionen: Was gibt es sonst noch?

Je nach Diagnose können Alternativen in Frage kommen. Häufig werden die folgenden Gruppen diskutiert:

Andere antianginöse bzw. kardiologische Medikamente

  • Betablocker: senken u. a. Herzfrequenz und Sauerstoffbedarf
  • Calciumantagonisten (je nach Typ): verbessern Gefäßtonus und können Angina reduzieren
  • Andere Nitrate: z. B. kurz- oder langwirksame Präparate in anderer Form
  • Risikofaktorenmanagement: z. B. Statine, Blutdrucktherapie, Thrombozytenhemmung bei entsprechender Indikation

Nicht-medikamentöse Unterstützung

  • angepasste körperliche Aktivität im Rahmen der ärztlichen Empfehlung
  • Rauchstopp, Ernährungsanpassungen
  • Gewichtsmanagement und Kontrolle von Diabetes/Cholesterin

Welche Alternative sinnvoll ist, hängt stark von Ihren Symptomen, Ihrer Verträglichkeit, Ihrem Blutdruck und dem Gesamtkonzept ab. Eine Umstellung sollte stets koordiniert erfolgen.


13) Imdur in Österreich: Markt- und rechtlicher Rahmen (Überblick)

In Österreich sind Arzneimittel regulatorisch in den jeweiligen Kategorien erfasst (z. B. “verschreibungspflichtig” oder andere Einstufungen). Der genaue Status und die Verfügbarkeit können je nach Präparat und Stärke variieren.

  • Qualität und Zulassung: Imdur ist als zugelassenes Arzneimittel durch nationale/ europäische Verfahren geprüft.
  • Apothekenpflichtige Beratung: In Österreich ist die Beratung in der Apotheke ein wesentlicher Bestandteil, insbesondere bei Herz-Kreislauf-Medikamenten.
  • Pharmakovigilanz: Verdachtsfälle von Nebenwirkungen sollen gemeldet werden; Ihre Apotheke kann Sie dazu informieren.

Aktuelle Hinweise: Empfehlungen und Verfügbarkeiten können sich im Laufe der Zeit ändern. Im Rahmen von Leitlinienaktualisierungen (z. B. Kardiologie) können sich auch Einsatz- und Dosierungsstrategien weiterentwickeln. Bitte lassen Sie sich regelmäßig ärztlich/ in der Apotheke beraten.


14) “Recent guidance”: Leitlinien- und Praxisaspekte (allgemein)

In der kardiologischen Praxis werden Nitrate zur Angina-Prophylaxe eingesetzt, jedoch stets mit Augenmerk auf:

  • klare Zielsetzung (Symptomkontrolle, Verringerung der Anfallsfrequenz)
  • Vermeidung von gefährlichen Kombinationen (insbesondere PDE-5-Hemmer)
  • Toleranzentwicklung und ggf. zeitliche Anpassungen (ärztlich geplant)
  • Optimierung der Basistherapie (z. B. Betablocker/Thrombozytenhemmung/Statin bei entsprechender Indikation)

Da sich Leitlinien im Detail unterscheiden können, sollte Ihre Therapie stets an Ihre Diagnose und Kontrollwerte angepasst werden.


15) Lieferung und Verfügbarkeit in Österreich

Online-Apotheken in Österreich bieten häufig eine bequeme Bestellung mit Versand an. Die konkrete Verfügbarkeit hängt von Lagerbestand und Lieferketten ab.

  • Lieferzeit: Je nach Verfügbarkeit kann die Lieferung kurzfristig möglich sein oder einige Werktage in Anspruch nehmen.
  • Packungsgröße: Bitte prüfen Sie vor dem Kauf Stärke, Darreichungsform und Packungsanzahl.
  • Diskretion: Versand erfolgt üblicherweise diskret und mit geeigneter Verpackung.
  • Nachbestellung: Planen Sie nach Möglichkeit frühzeitig, damit Sie keine Therapieunterbrechung haben.

Wenn das gewünschte Präparat gerade nicht verfügbar ist, bieten manche Anbieter Alternativen oder informieren bei Lieferstatus. Wenden Sie sich dafür an den Kundenservice der jeweiligen Apotheke.


16) Häufige Fragen (FAQ) zu Imdur

Ist Imdur für die Behandlung eines akuten Angina-Anfalls geeignet?

Imdur dient typischerweise der Vorbeugung bzw. der kontinuierlichen Symptomkontrolle. Für einen akuten Anfall wird häufig ein anders schnell wirksames Nitrat verwendet. Besprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, welche Notfalloption für Sie vorgesehen ist.

Warum bekomme ich am Anfang Kopfschmerzen?

Kopfschmerzen sind eine typische Nebenwirkung von Nitraten, weil sich Blutgefäße erweitern. Häufig nehmen diese Beschwerden mit der Zeit ab, wenn sich der Körper an die Therapie gewöhnt. Wenn die Kopfschmerzen stark sind oder nicht nachlassen, sprechen Sie bitte mit Ihrer Apotheke oder Ärztin/Ihrem Arzt.

Darf ich Imdur mit Kaffee oder Tee einnehmen?

In der Regel sind Kaffee oder Tee nicht direkt verboten. Dennoch können koffeinhaltige Getränke den Kreislauf beeinflussen (z. B. Herzfrequenz, subjektives “Unruhegefühl”). Wenn Sie merken, dass sich Ihr Zustand verschlechtert, passen Sie die Menge an und lassen Sie es abklären.

Wie merke ich, dass mein Blutdruck zu stark abfällt?

Warnzeichen können sein: Schwindel, Benommenheit, “Schwarzwerden vor den Augen”, Schwächegefühl oder Ohnmacht. Wenn das auftritt, setzen Sie die Einnahme nicht eigenmächtig ab, sondern kontaktieren Sie Ihre medizinische Beratung.

Kann ich die Dosis selbst ändern?

Bitte nicht. Dosisanpassungen sollten ärztlich erfolgen, weil sie Blutdruck, Herzfrequenz und die Wirksamkeit beeinflussen.

Was sollte ich bei anderen Herz- oder Blutdruckmedikamenten beachten?

Informieren Sie Ihre Apotheke vollständig über alle Arzneimittel, auch über frei erhältliche Präparate. Besonders wichtig sind Mittel, die den Blutdruck senken oder über den Stickstoffoxid-Weg wirken. Bei Unsicherheiten fragen Sie nach, bevor Sie kombinieren.

Gibt es Situationen, in denen besondere Vorsicht gilt?

Ja. Besonders bei niedrigem Blutdruck, bestimmten Herzrhythmusstörungen, schweren Leber-/Nierenproblemen, ungeklärten Kreislaufproblemen oder wenn Symptome neu auftreten. Wenn Sie eine dieser Situationen haben, lassen Sie sich individuell beraten.

Wie lagere ich Imdur richtig?

Halten Sie sich an die Lagerhinweise der Packungsbeilage: üblicherweise außer Reichweite von Kindern, geschützt vor Feuchtigkeit und nicht über der angegebenen Temperatur. Bewahren Sie das Medikament im Originalbehältnis auf.


17) Kurzzusammenfassung

  • Imdur enthält den Wirkstoff Isosorbiddinitrat und gehört zu den Nitraten.
  • Es wirkt, indem es Blutgefäße erweitert und dadurch den Sauerstoffbedarf des Herzens senken kann.
  • Typische Anwendung ist die Vorbeugung von Angina-pectoris-Beschwerden.
  • Wichtige Nebenwirkungen sind oft Kopfschmerzen und Schwindel durch mögliche Blutdruckabfälle.
  • Besonders gefährliche Wechselwirkungen bestehen unter anderem mit bestimmten PDE-5-Hemmern; klären Sie das immer vor der Kombination.
  • Die Einnahme erfolgt nach fester Planung und in der Regel regelmäßig über den Tag; bei Unsicherheit beraten lassen.

Wenn Sie Fragen zu Ihrem konkreten Imdur-Produkt (Stärke, Einnahmeschema) oder zu möglichen Wechselwirkungen haben, unterstützen wir Sie in der Apotheke gerne. Für Fragen zur Verträglichkeit, zu Nebenwirkungen oder bei Warnzeichen nehmen Sie bitte zeitnah Kontakt mit Ihrer medizinischen Beratung auf.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

20mg, 30mg, 40mg, 60mg

Packung: No selection

30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 240 pill, 360 pill