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Lamisil (Terbinafine)

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Lamisil enthält den Wirkstoff Terbinafin und wird zur Behandlung von Hautpilzinfektionen eingesetzt, z. B. bei Fußpilz (Tinea), Haut- und Leistenpilz. Es wirkt, indem es das Wachstum von Pilzen hemmt. Die Anwendung erfolgt je nach Produktform (Creme, Spray oder Tabletten) meist über mehrere Wochen. Halten Sie sich genau an die Packungsbeilage und waschen Sie Hände nach der Anwendung. Wenn keine Besserung eintritt, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Lamisil® (Terbinafin) – Patienteninformation für Österreich

Hinweis: Diese Information dient der Orientierung. Lesen Sie bitte die Packungsbeilage aufmerksam und fragen Sie im Zweifel Ihre Ärztin oder Ihren Arzt bzw. Ihre Apotheke.


1) Kurzübersicht

  • Wirkstoff: Terbinafin
  • Wirkprinzip: Hemmung eines Enzyms in der Ergosterol-Synthese von Pilzen
  • Darreichungsformen (je nach Produkt): Tabletten und/oder Cremes/Lösungen
  • Einsatzgebiet: Behandlung bestimmter Haut- und Nagelpilzinfektionen
  • Wichtig: Die genaue Anwendung (Dauer, Dosis, Produktform) hängt von der Infektion, dem Ort und dem Schweregrad ab

2) Was ist Lamisil®?

Lamisil® ist ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Terbinafin. Es wird zur Behandlung von Pilzerkrankungen eingesetzt, z. B. bei Fuß-, Haut- und Nagelmykosen. Terbinafin ist bekannt für seine pilzhemmende bzw. pilztötende Wirkung (je nach Pilzart und Konzentration).

In Österreich ist Lamisil® in unterschiedlichen Stärken und Darreichungsformen erhältlich. Welche Variante für Sie passt, richtet sich nach Ausdehnung, Ort (Haut vs. Nagel) und Ausprägung (mild vs. umfangreich).


3) Wirkmechanismus (Wie wirkt Terbinafin?)

Terbinafin greift in der Herstellung von Ergosterol ein – einem wesentlichen Bestandteil der Zellmembran vieler Pilze.

  • Terbinafin hemmt das Enzym Squalen-Epoxidase (in der Pilz-Zellstoffwechselkette).
  • Dadurch kommt es zu einer Störung der Zellmembranbildung.
  • Bei ausreichend hoher Wirksamkeit führt dies zu einer Abtötung der Pilze bzw. zu starkem Wachstumsstillstand.

Wichtig: Auch wenn sich die Beschwerden oft früher bessern, sollten die empfohlenen Behandlungsdauern nicht zu kurz gewählt werden, damit der Pilz wirklich ausheilt.


4) Pharmakokinetik – Was passiert mit dem Wirkstoff im Körper?

Terbinafin kann je nach Darreichungsform unterschiedlich verstoffwechselt werden. Die folgenden Punkte beziehen sich vor allem auf die Tablettenform (systemische Therapie), weil dort typische Hinweise zu Aufnahme, Verteilung und Abbau besonders relevant sind.

Aspekt Erklärung (vereinfacht)
Aufnahme Nach Einnahme wird Terbinafin im Magen-Darm-Trakt aufgenommen.
Verteilung Terbinafin verteilt sich im Körper und erreicht u. a. Haut und Zielgewebe.
Metabolismus Der Wirkstoff wird vorwiegend in der Leber verstoffwechselt.
Ausscheidung Die Ausscheidung erfolgt über Urin und/oder Stuhl (meist als Metabolite).
Wirkdauer Bei Nagelpilz kann der Heilungsverlauf langsam sein, weil der Nagel nachwachsen muss.

Praxisrelevanz: Bei länger dauernder Behandlung (z. B. bei Nagelmykose mit Tabletten) ist es sinnvoll, vereinbarte Kontrollen/Absprachen einzuhalten und Änderungen zu berichten.


5) Typische Anwendung – Welche Infektionen werden behandelt?

Terbinafin ist wirksam gegen viele dermatophyten (Fadenpilze) und in vielen Fällen auch gegen andere pilzliche Erreger, die Haut und Nägel befallen.

5.1 Mögliche Indikationen (Anwendungsgebiete)

  • Hautpilz (z. B. Tinea pedis – Fußpilz; Tinea corporis – Körperpilz; je nach Präparat und Erreger)
  • Nagelpilz (Onychomykose) – typischerweise bei befallenen Nagelanteilen und entsprechender Beurteilung
  • Hornhaut-/Fußmykosen je nach Lokalisation und Schweregrad
  • Weitere pilzbedingte Hautinfektionen (abhängig von Erreger und Therapieschema; genaue Abgrenzung über die Packungsbeilage/Diagnose)

Wichtig: Nicht jede Verfärbung oder jede Entzündung am Nagel ist automatisch Pilz. Bei Unsicherheit ist eine Bestätigung (z. B. durch Abklärung/Diagnostik) hilfreich, weil die Therapie sonst verzögert oder ineffektiv sein kann.


6) Dosing & timing – Wie wird Lamisil® typischerweise angewendet?

Da Lamisil® in unterschiedlichen Formen erhältlich ist, unterscheiden sich Dosis und Behandlungsdauer. Bitte orientieren Sie sich an der für Sie vorgesehenen Packungsbeilage oder an der Anweisung Ihrer Ärztin/Ihres Arztes bzw. Ihrer Apotheke.

6.1 Tabletten (systemische Therapie)

Ein typisches Schema für Erwachsene bei bestimmten Formen der Nagel- oder Hautmykose lautet (vereinfachend):

  • Häufigkeit: meist 1x täglich
  • Dauer: abhängig von der betroffenen Region und dem Schweregrad (z. B. Wochen bei Hautinfektionen, länger bei Nagelpilz, weil der Nagel nachwachsen muss)

Warum so lange? Der Nagel ist eine langsam wachsende Struktur. Selbst wenn der Pilz rasch abgetötet wird, sieht man die endgültige Verbesserung oft erst, wenn ein neuer Nagelanteil nachgewachsen ist.

6.2 Creme / Lösung (überwiegend lokale Therapie)

Bei Cremes/Lösungen wird Terbinafin auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen.

  • Auftragen: dünn auf die betroffenen Bereiche und ggf. die Umgebung
  • Häufigkeit: meist 1–2x täglich (je nach Produkt/Indikation)
  • Dauer: meist mehrere Tage bis wenige Wochen (je nach Lokalisation und Verlauf)

Timing-Tipp: Regelmäßigkeit ist entscheidend. Wählen Sie eine Uhrzeit, die in Ihren Alltag passt (z. B. morgens nach dem Zähneputzen oder abends nach dem Duschen), und tragen Sie die Substanz konsequent bis zum Ende der empfohlenen Behandlungsdauer auf.


7) Was müssen Sie vor und während der Einnahme beachten?

7.1 Vorbereitung und Hygiene (wichtig für den Therapieerfolg)

  • Reinigen und gründlich abtrocknen (vor allem Zehenzwischenräume)
  • Hände waschen nach dem Auftragen (bei topischen Formen)
  • Handtücher & Socken täglich wechseln; bei Bedarf höher waschen (entsprechend Material)
  • Schuhe regelmäßig wechseln/auslüften, ggf. mit geeigneten Mitteln gegen Geruch/Feuchtigkeit

7.2 Umgang mit Nagelpilz

  • Nagelpilz wird oft langsamer sichtbar besser.
  • Wenn möglich: den befallenen Nagel behutsam kürzen (z. B. nach Rücksprache) und nicht „auf gut Glück“ zu stark entfernen.
  • Höhere Hygienemaßnahmen (Nagelknipser getrennt verwenden oder desinfizieren).

8) Lebensmittel & Nahrungsaufnahme: Gibt es Interaktionen mit Essen?

Bei der Einnahme von Terbinafin-Tabletten spielen Mahlzeiten in der Regel eine geringere Rolle als bei manchen anderen Arzneimitteln. Dennoch gilt:

  • Statt „auf leeren Magen“ oder „unbedingt mit dem Essen“ ist meist wichtig, das Schema konstant zu halten.
  • Wenn in Ihrer Packungsbeilage oder von Ihrer Apotheke eine Empfehlung gegeben wurde, folgen Sie dieser.

Praktischer Hinweis: Bei empfindlichem Magen kann es angenehm sein, die Einnahme an eine Mahlzeit zu koppeln – sofern nicht anders empfohlen. Verlassen Sie sich jedoch im Zweifel auf die konkrete Packungsbeilage Ihres Produkts.


9) Alkohol & Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

9.1 Alkohol

Während einer Therapie mit Terbinafin gilt vor allem als Vorsicht: Terbinafin wird in der Leber verstoffwechselt. Alkohol kann die Belastung der Leber zusätzlich erhöhen.

  • Möglichst reduzieren oder ganz vermeiden, insbesondere wenn es Zeichen für Leberstress gibt.
  • Wenn Sie regelmäßig Alkohol konsumieren oder Lebererkrankungen bestehen: sprechen Sie vor der Therapie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder der Apotheke.

9.2 Wechselwirkungen mit Medikamenten

Wechselwirkungen können auftreten, weil Terbinafin über Leberenzyme (u. a. CYP-System) metabolisiert werden kann oder weil andere Wirkstoffe die Konzentration beeinflussen.

Wichtig: Berücksichtigen Sie besonders die Liste aller Mittel, die Sie einnehmen:

  • Regelmedikamente (z. B. für Herz, Blutdruck, Diabetes)
  • Gerinnungshemmer (z. B. je nach Wirkstoffklasse)
  • Bestimmte Antidepressiva oder Antiepileptika
  • Antimykotika/Antibiotika im Wechsel
  • Pflanzliche Produkte (z. B. Johanniskraut) und Nahrungsergänzungen

Praktischer Tipp: Nehmen Sie bei jeder Beratung eine aktuelle Medikamentenliste mit (oder Fotos der Verpackungen) – so kann die Apotheke/der Arzt schneller beurteilen, ob relevante Wechselwirkungen bekannt sind.

9.3 Warnsignale – Wann sollten Sie medizinisch abklären?

Brechen Sie die Einnahme nicht „blind“ ab, aber lassen Sie es zeitnah abklären, wenn z. B. folgende Symptome auftreten:

  • Unerklärliche starke Müdigkeit
  • Dunkler Urin, helles Stuhlverhalten
  • Gelbfärbung von Haut oder Augen
  • Anhaltende Übelkeit, Oberbauchschmerzen
  • Starke Hautausschläge oder Blasen, die rasch zunehmen
  • Ungewohnte Blutergüsse oder Blutungen

10) Sicherheit & Sicherheitsprofil

Wie bei allen Arzneimitteln kann es auch bei Terbinafin zu Nebenwirkungen kommen. Der Großteil der Patientinnen und Patienten verträgt Terbinafin gut. Dennoch sind bestimmte Bereiche besonders relevant.

10.1 Häufige bzw. mögliche Nebenwirkungen

Bei Tabletten (systemisch):

  • Gastrointestinale Beschwerden (z. B. Übelkeit, Bauchschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden)
  • Kopfschmerzen
  • Geschmacksstörungen (v. a. Geschmacksveränderungen, manchmal auch vorübergehend)
  • Hautreaktionen (je nach Einzelfall)

Bei Creme/Lösung (lokal):

  • Lokale Reizungen (z. B. Brennen, Rötung, Juckreiz)
  • Trockenheit oder Schuppung der behandelten Haut

10.2 Besondere Vorsicht: Leber und Blutbild (systemische Therapie)

Da Terbinafin vorrangig in der Leber abgebaut wird, wird in vielen Therapiesituationen auf Leberfunktion geachtet. Bei länger dauernder Einnahme oder bei vorbestehenden Leberproblemen ist eine engere medizinische Überwachung üblich.

Außerdem können (selten) Auswirkungen auf das Blutbild vorkommen. In diesen Fällen erfolgt die Abklärung durch medizinisches Personal.

10.3 Schwangerschaft, Stillzeit und Kinder

Die Anwendung in Schwangerschaft/Stillzeit sowie bei Kindern ist abhängig von Alter, Darreichungsform und Indikation. In der Praxis wird hier besonders sorgfältig abgewogen. Sprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder Apotheke.

10.4 Überempfindlichkeit

Wenn es zu deutlichen Zeichen einer Allergie kommt (z. B. generalisierter Hautausschlag, Schwellungen, Atembeschwerden), ist eine sofortige medizinische Abklärung erforderlich.


11) Praktische Anwendungstipps (damit es wirklich wirkt)

  • Behandlung nicht zu früh beenden: Auch wenn es sich rasch besser anfühlt, sollte die empfohlene Dauer eingehalten werden.
  • Regelmäßig nach Plan: Stellen Sie sich Erinnerungen am Handy oder im Kalender ein.
  • Richtig dosieren: Bei Creme/Lösung „dünn, aber vollständig“ – nicht übermäßig.
  • Zehenzwischenräume nicht vergessen: Bei Fußpilz ist das besonders häufige Schlupfloch.
  • Neue Schuhe/Socken-Strategie: Pilzsporen können lange überdauern. Wechseln und auslüften hilft.
  • Nagelpflege: Für Nagelpilz können Kosmetik/Abdeckung (z. B. nur wie medizinisch sinnvoll) die optische Belastung reduzieren – medizinische Wirksamkeit ersetzen sie aber nicht.

12) Alternative Optionen (je nach Situation)

Es gibt verschiedene Behandlungsansätze gegen Pilzinfektionen. Welche Alternative sinnvoll ist, hängt davon ab, ob es sich um Haut- oder Nagelmykose handelt, welche Pilzart vorliegt und wie ausgeprägt die Beschwerden sind.

12.1 Andere Antimykotika

  • Topische Azole (z. B. Wirkstoffe wie Clotrimazol, Miconazol) bei geeigneten Hautinfektionen
  • Antimykotische Nagellacke (je nach Befall) als lokale Option
  • Andere systemische Antimykotika (z. B. je nach Erreger und Verträglichkeit)

12.2 Nicht-medikamentöse Unterstützung

  • Trockene Fuße, atmungsaktive Schuhe
  • Hygienemaßnahmen zur Reduktion von Wiederansteckung
  • Behandlung von Risikofaktoren (z. B. Diabetes, Fußpflege bei Neuropathie) – nach medizinischer Empfehlung

Hinweis: Wenn die Behandlung trotz konsequenter Anwendung nicht anspricht, kann eine erneute Diagnose/Abklärung sinnvoll sein – z. B. um den Erreger zu bestätigen oder eine andere Ursache auszuschließen.


13) Lamisil in Österreich: Markt-, Rechts- und Versorgungskontext

In Österreich unterliegen Arzneimittel den geltenden nationalen und europäischen Vorschriften (z. B. EU-Arzneimittelrecht, Zulassungs- und Sicherheitsanforderungen). Produkte wie Lamisil® werden in der Regel über Apotheken vertrieben und im Rahmen der gesetzlichen Rahmenbedingungen bereitgestellt.

Versorgung: Die Verfügbarkeit kann je nach Darreichungsform, Stärke und Herstellerchargen variieren. Online Apotheken können Produkte für Österreich aus dem vorgesehenen Vertriebsweg bereitstellen, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Aktuelle Leitlinien / „Recent guidance“: In den letzten Jahren wird in der Mykologie und in der klinischen Praxis weiterhin betont:

  • Erregerbestätigung bzw. Diagnosesicherheit, besonders bei Nagelpilz
  • Konsequente Therapiedauer und konsequente Hygiene zur Reduktion von Rückfällen
  • Risikogruppen (z. B. Lebererkrankungen, Mehrfachmedikation) sollen genauer überwacht werden
  • Nebenwirkungsbeobachtung und rechtzeitiges medizinisches Handeln bei Warnsignalen

14) Lieferung & Verfügbarkeit (Online-Apotheke in Österreich)

Online Apotheken in Österreich bieten Lamisil® typischerweise je nach Lagerbestand in unterschiedlichen Verpackungsgrößen an. Zu den üblichen Servicepunkten gehören:

  • Produktverfügbarkeit: kann tagesabhängig variieren
  • Diskrete Lieferung: Versand erfolgt in der Regel unauffällig
  • Transparente Preise: inklusive aller anfallenden Gebühren gemäß dem jeweiligen Shop
  • Apothekenservice: Rückfragen zu Anwendung, Verträglichkeit und Wechselwirkungen

Planen Sie voraus: Bei Nagelpilz kann eine längere Behandlungsdauer nötig sein. Überlegen Sie daher frühzeitig, ob Sie ausreichend Packungsgrößen für die komplette Therapie zusammenstellen möchten.


15) FAQ – Häufige Fragen zu Lamisil® (Terbinafin)

Wie schnell wirkt Lamisil®?

Bei Hautpilz bessern sich Symptome oft innerhalb weniger Tage. Bei Nagelpilz ist der Verlauf deutlich langsamer: Sichtbare Änderungen treten häufig erst beim nachwachsenden Nagel auf. Die echte Abheilung folgt zeitversetzt.

Darf ich die Behandlung unterbrechen, wenn es besser aussieht?

In der Regel sollte die empfohlene Dauer eingehalten werden, auch wenn die Symptome nachlassen. Eine zu kurze Therapie erhöht das Risiko für Rückfälle. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie mit Ihrer Apotheke oder Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt.

Was, wenn der Pilz trotz Anwendung wiederkommt?

Häufige Ursachen sind unvollständige Behandlung, Re-Infektion (z. B. über Schuhe/Socken/Haushaltskontakte) oder eine andere Ursache als Pilz. Dann kann eine erneute Diagnose sinnvoll sein. Hygiene- und Schuh-/Textilien-Strategien helfen oft deutlich.

Kann ich während der Behandlung Alkohol trinken?

Am besten ist eine Reduktion. Terbinafin wird in der Leber verarbeitet, und Alkohol kann diese Belastung verstärken. Bei Lebervorbelastung oder starken Risikofaktoren ist eine Rücksprache besonders wichtig.

Gibt es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten?

Ja, möglich. Besonders bei mehreren gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln oder bei Leberstoffwechsel-relevanten Medikamenten kann es zu relevanten Wechselwirkungen kommen. Teilen Sie Ihrer Apotheke unbedingt Ihre komplette Medikation mit.

Ist Lamisil® auch für Kinder geeignet?

Die Eignung hängt von Alter, Gewicht, Indikation und Darreichungsform ab. Bitte lassen Sie sich individuell beraten.

Kann Terbinafin die Haut/den Nagel „verfärben“?

Terbinafin selbst verfärbt nicht typischerweise „dauerhaft“. Nagelpilz verursacht aber oft Verfärbungen, die sich beim Nachwachsen allmählich ändern. Rötung, Brennen oder Reizung kann bei lokalen Formen auftreten.

Was mache ich, wenn ich eine Dosis vergessen habe?

Grundsätzlich gilt: holen Sie die Dosis nicht „doppelt“ nach, wenn es bald zur nächsten Einnahme kommt. Halten Sie sich an die Packungsbeilage oder fragen Sie in der Apotheke.

Muss ich während der Therapie Leberwerte kontrollieren lassen?

Das hängt von Ihrer Situation ab (z. B. Dauer der Behandlung, Vorerkrankungen, andere Medikamente). Bei längerer systemischer Therapie wird dies in der Praxis oft berücksichtigt. Besprechen Sie den Plan mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt.


16) Zusammenfassung

Lamisil® (Terbinafin) ist ein bewährtes Antimykotikum zur Behandlung von bestimmten Haut- und Nagelpilzinfektionen. Es wirkt, indem es die Ergosterol-Bildung im Pilz stört und so die Pilzzellen entscheidend beeinträchtigt. Der Behandlungserfolg hängt besonders von korrekter Anwendung, ausreichender Behandlungsdauer und Hygiene zur Vermeidung von Rückinfektionen ab.

Wenn Sie Fragen zu Ihrer konkreten Darreichungsform, zur Dauer oder zu möglichen Wechselwirkungen haben, finden Sie in Ihrer Apotheke in Österreich kompetente Unterstützung.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

250mg

Packung: No selection

10 pill, 30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill