Plan B (Levonorgestrel) – Notfallverhütung für Erwachsene
Plan B enthält den Wirkstoff Levonorgestrel und wird als Notfallverhütungsmittel eingesetzt, um eine ungewollte Schwangerschaft nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder einem Versagen der Verhütungsmethode zu verhindern. Das Produkt eignet sich vor allem dafür, so früh wie möglich nach dem Risiko einzunehmen.
Diese Seite bietet allgemeine, patientenfreundliche Informationen für den Online-Apothekenkontext in Österreich. Die Angaben ersetzen nicht die individuelle Beratung durch medizinisches Fachpersonal.
Wichtige Kurzinfo
- Wirkstoff: Levonorgestrel
- Anwendung: Notfallverhütung
- Timing: ideal innerhalb von 12 Stunden, spätestens 72 Stunden (3 Tage) nach dem Risiko (je nach Produktangabe)
- Wirksamkeit: nimmt mit der Zeit ab
- Keine Dauerverhütung: schützt nicht vor späterem Geschlechtsverkehr im selben Zyklus
Grundlegende Produktinformationen
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Produktname | Plan B |
| Wirkstoff | Levonorgestrel |
| Indikation | Notfallverhütung nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr bzw. Verhütungsversagen |
| Einnahme | in der Regel als Einmaldosis (gemäß Packungsinformation) |
| Zeitfenster | so früh wie möglich, üblicherweise bis 72 Stunden (3 Tage) nach dem Ereignis |
| Schutz vor STI | kein Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) |
Hinweis: Die konkrete Dosierung und Packungsangaben können je nach Handelsform variieren. Orientieren Sie sich bitte immer an der Packungsbeilage Ihres konkreten Produkts.
Wie wirkt Plan B? (Wirkmechanismus)
Levonorgestrel ist ein synthetisches Gestagen (Progestin). Es wirkt vor allem dadurch, dass es den Eisprung verzögert oder verhindert. Die Wirkung hängt stark davon ab, wo im Zyklus Sie sich zum Zeitpunkt der Einnahme befinden.
- Verzögerung/Unterdrückung des Eisprungs: Je früher die Einnahme nach dem Risiko erfolgt, desto größer ist die Chance, dass ein Eisprung ausbleibt.
- Einfluss auf die Befruchtung: Wenn kein Eisprung stattfindet oder dieser verzögert wird, kann eine Befruchtung nicht oder weniger wahrscheinlich erfolgen.
- Einfluss auf die Gebärmutterschleimhaut: Levonorgestrel kann auch die Bedingungen in der Gebärmutter beeinflussen, sodass eine Einnistung erschwert werden kann.
Wichtig: Plan B ist nicht für eine bestehende Schwangerschaft gedacht. Es wirkt nicht wie ein „Abbruchmittel“.
Pharmakokinetik: Was passiert im Körper?
Nach der Einnahme wird Levonorgestrel aus dem Magen-Darm-Trakt rasch resorbiert. Die folgenden Punkte sind typische, allgemein gültige Informationen über die Verstoffwechselung und Verteilung:
- Resorption: relativ schnell nach oraler Einnahme.
- Spitzenkonzentration: in der Regel nach einigen Stunden erreicht.
- Verteilung: Verteilung im Körper, Bindung an Transportproteine im Blut.
- Metabolismus: überwiegend in der Leber abgebaut.
- Ausscheidung: Metaboliten werden hauptsächlich über Urin und/oder Kot ausgeschieden.
- Wirkdauer: die Notfallverhütung beruht auf der gezielten Wirkung im Zeitfenster um den Eisprung; daher ist frühe Einnahme entscheidend.
Da individuelle Faktoren (z. B. Körpergewicht, Zyklusphase, Arzneimittel, Magen-Darm-Verträglichkeit) die Effekte beeinflussen können, gilt: möglichst früh einnehmen und bei Unsicherheiten ärztlichen Rat einholen.
Typische Anwendung: Wann und wofür wird Plan B eingesetzt?
Plan B wird zur Notfallverhütung verwendet, wenn die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft erhöht ist, z. B. nach:
- ungeschütztem Geschlechtsverkehr
- vergessener oder verspäteter Einnahme einer Antibabypille (je nach Präparat und Zeitfenster)
- Bruch oder Rutschen eines Kondoms
- Fehlanwendung hormoneller Verhütungsmittel
- Verzögerung beim Start/Wechsel eines Verhütungsmittels
- Sex ohne ausreichenden Schutz in der fruchtbaren Phase
Kein Ersatz für eine regelmäßige Verhütung: Nach der Einnahme ist der Schutz für den restlichen Zyklus nicht automatisch gewährleistet. Verwenden Sie bis zum nächsten Zyklusbeginn konsequent Kondome oder eine andere sichere Methode.
Timing: Wie schnell muss Plan B eingenommen werden?
Die Wirksamkeit ist stark zeitabhängig. Grundsätzlich gilt:
- Am besten: so bald wie möglich, ideal innerhalb von 12 Stunden nach dem Risiko.
- Spätestens: üblicherweise innerhalb von 72 Stunden (3 Tagen) (je nach Produkt/Packungsangabe).
- Je später: desto geringer kann die Wirksamkeit werden.
Praktischer Tipp: Wenn Sie nach dem Risiko länger abwarten, steigt das Risiko, dass der Eisprung bereits erfolgt ist. Deshalb: nicht auf „die nächste Gelegenheit“ warten.
Einnahme: Übliche Dosierung
Die genaue Dosierung entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage Ihres Produkts. Häufig ist Plan B als Einmaldosis verfügbar (z. B. in Form einer Tablette), die üblicherweise nach dem festgelegten Zeitfenster eingenommen wird.
Allgemeine Vorgehensweise:
- Einnahme so früh wie möglich nach dem Risiko.
- Mit oder ohne Nahrung möglich (Details siehe unten).
- Bei Erbrechen kurz nach der Einnahme kann eine weitere Dosis nötig sein (siehe Abschnitt „Praktische Anwendungstipps“).
- Wenn Sie unsicher sind, was genau für Ihr Produkt gilt, fragen Sie in der Apotheke nach oder lesen Sie die Packungsbeilage.
Individuelle Faktoren: Bestimmte Medikamente (z. B. Enzyminduktoren) können die Wirksamkeit reduzieren. Auch Gewichts-/BMI-Faktoren können eine Rolle spielen. Bei Unsicherheit ist eine Beratung sinnvoll.
Indikationen: Wann ist eine Einnahme sinnvoll?
Plan B ist für die Notfallverhütung vorgesehen bei:
- Verdacht auf ungewollte Schwangerschaft aufgrund ungeschützten Verkehrs oder Verhütungsversagens
- erhöhtem Risiko in Bezug auf den Eisprung im Zyklus (z. B. Nähe zum Eisprung)
Für eine tatsächliche Schwangerschaftstestung gibt es andere Zeitpunkte: Wenn die nächste Periode ausbleibt oder deutlich anders ausfällt, sollten Sie einen Schwangerschaftstest in Erwägung ziehen (Zeitpunkt siehe FAQ).
Alkohol- und Arzneimittel-Wechselwirkungen
Alkohol
Für Levonorgestrel sind keine speziellen „klassischen“ Alkohol-Interaktionen wie bei manchen anderen Medikamenten bekannt. Dennoch gilt:
- Praktisch relevant kann Alkohol sein, wenn dadurch die Einnahme verzögert wird oder Sie erbrechen.
- Wenn Sie kurz nach der Einnahme erbrechen müssen, kann die Resorption vermindert sein (siehe Tipps).
Wenn Sie Alkohol konsumiert haben und unsicher sind, ob die Tablette ausreichend wirken konnte, besprechen Sie das am besten mit Ihrer Apotheke oder einem Arzt/einer Ärztin.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Einige Arzneistoffe können die Wirksamkeit von Levonorgestrel vermindern, indem sie den Abbau in der Leber beschleunigen oder die Hormonwirkung beeinflussen. Besonders wichtig sind:
- Enzyminduktoren (z. B. bestimmte Mittel gegen Epilepsie, einige Tuberkulosemedikamente)
- Johanniskraut (pflanzliches Arzneimittel)
- manche HIV- bzw. Hepatitis-Therapien (je nach Wirkstoff)
Bitte informieren Sie die Apotheke über alle Medikamente, die Sie in den letzten Wochen eingenommen haben (inkl. pflanzlicher Präparate). Dann kann man einschätzen, ob Plan B ausreichend wirksam sein könnte oder ob ein anderes Notfallverhütungsverfahren sinnvoll ist.
Wechselwirkung mit Nahrung: Essen & Magen-Darm
Levonorgestrel kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Essen beeinflusst die Wirksamkeit in der Regel nicht wesentlich.
Allerdings: Wenn Sie empfindlichen Magen haben, kann es helfen, die Einnahme mit einem kleinen Snack zu erleichtern. Vermeiden Sie bitte, die Einnahme zu verzögern.
Erbrechen/ Durchfall:
- Wenn Sie innerhalb weniger Stunden nach der Einnahme erbrechen, könnte ein Teil der Dosis nicht aufgenommen werden.
- Bei starkem/anhaltendem Durchfall kann die Aufnahme ebenfalls beeinträchtigt sein.
In diesen Fällen kann eine erneute Einnahme erforderlich sein—besprechen Sie bitte Vorgehensweisen mit Ihrer Apotheke.
Sicherheitsprofil: Verträglichkeit & mögliche Nebenwirkungen
Plan B wird üblicherweise gut vertragen. Wie bei jedem Arzneimittel können jedoch Nebenwirkungen auftreten. Häufig handelt es sich um vorübergehende Beschwerden.
- Übelkeit
- Erbrechen
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Bauchschmerzen oder Krämpfe
- Spannungsgefühl in den Brüsten
- Veränderungen der Blutung (z. B. Schmierblutung)
- Verzögerung oder frühere Periode
- starke oder anhaltende Unterbauchschmerzen (insbesondere einseitig)
- starkes oder ungewöhnliches Blutungsbild
- Verdacht auf Schwangerschaft trotz Einnahme (z. B. ausbleibende Periode)
- mögliche schwere allergische Reaktionen (z. B. Ausschlag, Schwellung, Atembeschwerden)
- starke oder anhaltende Unterbauchschmerzen (insbesondere einseitig)
- starkes oder ungewöhnliches Blutungsbild
- Verdacht auf Schwangerschaft trotz Einnahme (z. B. ausbleibende Periode)
- mögliche schwere allergische Reaktionen (z. B. Ausschlag, Schwellung, Atembeschwerden)
Wichtig: Ein ungewöhnliches Blutungsmuster kann nach Notfallverhütung auftreten. Dennoch sollte eine Abklärung erfolgen, wenn die Beschwerden stark sind oder ungewöhnlich lange anhalten.
Praktische Anwendungstipps (Schritt für Schritt)
- Entscheiden Sie sich sofort: Plan B wirkt am besten, wenn es früh eingenommen wird.
- Packungsbeilage beachten: Prüfen Sie Dosierung und Zeitfenster für Ihr konkretes Produkt.
- Einnahme: Tablette(n) wie angegeben einnehmen—mit Wasser, mit oder ohne Nahrung.
- Bei Erbrechen: Wenn Sie kurz nach der Einnahme erbrechen, kann eine erneute Dosis nötig sein. Holen Sie sich dafür Rat in der Apotheke.
- Bis zur nächsten Periode konsequent schützen: Plan B schützt nicht vor dem Risiko bei weiterem ungeschütztem Sex im gleichen Zyklus. Verwenden Sie Kondome oder ein anderes zuverlässiges Verhütungsmittel.
- Periode beobachten: Manche Personen bekommen die Regel früher oder später. Wenn die Blutung ausbleibt oder untypisch ist, machen Sie einen Schwangerschaftstest.
Alternative Optionen zur Notfallverhütung
Je nach Zeitpunkt, Gesundheitsfaktoren und Verfügbarkeit können unterschiedliche Methoden sinnvoll sein:
- Ulipristalacetat (je nach Verfügbarkeit und Produkt): oft mit einem längeren Wirksamkeitsfenster als Levonorgestrel.
- Kupferspirale (Kupfer-IUP): gilt als sehr wirksam und kann als Notfallmethode bis in späteren Zeitrahmen eingesetzt werden; erfordert jedoch einen medizinischen Eingriff.
- Wiederholtes Timing & Beratung: Wenn eine Einnahme bei bestimmten Wechselwirkungen (z. B. Enzyminduktoren) weniger wirksam sein könnte, kann eine Alternative bevorzugt werden.
Hinweis: Die beste Option hängt u. a. vom Zeitpunkt nach dem Risiko, der Zyklusphase und möglichen Arzneimittelwechselwirkungen ab. In einer Apotheke oder beim ärztlichen Fachpersonal kann man das rasch einordnen.
Markt- und Rechtskontext in Österreich
In Österreich gelten für Arzneimittel unterschiedliche Einstufungen (z. B. rezeptfrei, apothekenpflichtig) und Rahmenbedingungen für Abgabe, Beratung und Versand. Für Notfallverhütungsmittel ist in der Regel eine zeitnahe Verfügbarkeit besonders wichtig, damit die Einnahme innerhalb des wirksamen Zeitfensters erfolgen kann.
Wichtige allgemeine Aspekte:
- Abgabe erfolgt üblicherweise über Apotheken bzw. als Online-Apothekenservice im Rahmen der geltenden Vorschriften.
- Beratung und Produktinformationen (Packungsbeilage) sind wesentlicher Bestandteil der sicheren Anwendung.
- Bei Unsicherheiten zu Wechselwirkungen, Magen-Darm-Problemen oder dem passenden Zeitfenster ist eine Rückfrage sinnvoll.
Hinweis zu „aktuellen Leitlinien“: Internationale und europäische Empfehlungen betonen regelmäßig, dass Notfallverhütung so früh wie möglich genutzt werden sollte und dass bei bestimmten Situationen (z. B. Wechselwirkungen oder späterem Zeitfenster) Alternativen wie Ulipristalacetat oder Kupfer-IUP erwogen werden können. Das genaue Vorgehen kann je nach Land, Verfügbarkeit und individueller Situation variieren.
Aktuelle Hinweise und praktische Einordnung
Folgende Punkte werden in der Praxis häufig hervorgehoben:
- Zeit ist entscheidend: Plan B wirkt besser, je früher die Einnahme erfolgt.
- Zyklusphase beachten: Wenn ein Eisprung bereits stattgefunden hat, kann die Wirkung eingeschränkt sein.
- Arzneimittelwechselwirkungen: Bestimmte Medikamente können die Wirksamkeit reduzieren—informieren Sie sich bzw. holen Sie Beratung ein.
- Körpergewicht/BMI: Die Wirksamkeit kann bei höheren Werten geringer sein; bei entsprechender Konstellation kann ein Alternativverfahren sinnvoll sein.
- Keine wiederholte „Pille für den Notfall“ im selben Zyklus ohne Konsequenz: Wiederholte Einnahmen können Blutungsunregelmäßigkeiten verursachen; außerdem bleibt das Risiko bei weiter ungeschütztem Sex bestehen.
Lieferung & Verfügbarkeit (Österreich)
Als Online-Apotheke in Österreich bemühen wir uns, Notfallprodukte schnell bereitzustellen. Je nach Verfügbarkeit im Lager und Bestellzeitpunkt kann die Zustellung variieren.
- Versand: meist in regulären Lieferintervallen innerhalb Österreichs
- Verfügbarkeit: abhängig von Lagerbestand und Nachfrage
- Bestellhinweis: Da das Wirksamkeitsfenster zeitkritisch ist, bestellen Sie bitte möglichst sofort, sobald Sie das Risiko festgestellt haben.
Tipp: Wenn Sie besonders spät dran sind oder komplexe Fragen zu Wechselwirkungen haben, zögern Sie nicht, vor oder nach der Bestellung eine kurze Beratung einzuholen.
FAQ – Häufige Fragen zu Plan B (Levonorgestrel)
1) Wirkt Plan B auch, wenn der Eisprung schon passiert ist?
Levonorgestrel wirkt vor allem, indem es den Eisprung verzögert oder verhindert. Wenn der Eisprung bereits erfolgt ist, kann die Wirksamkeit geringer sein. Dennoch ist Plan B in vielen Fällen auch nach späterer Einnahme sinnvoll, da die genaue Zyklusphase individuell nicht immer sicher bestimmbar ist.
2) Wie schnell beginnt die Wirkung?
Die Wirkung zielt auf den Zeitraum um den Eisprung. Levonorgestrel wird nach der Einnahme rasch im Körper verfügbar; entscheidend ist jedoch, dass die Einnahme früh nach dem Risiko erfolgt.
3) Muss ich nach der Einnahme eine bestimmte Diät einhalten?
Nein. Plan B kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Bei Übelkeit kann ein kleiner Snack helfen—aber verzögern Sie die Einnahme nicht.
4) Was mache ich, wenn ich kurz nach der Einnahme erbreche?
Wenn Erbrechen innerhalb weniger Stunden nach der Einnahme auftritt, kann die Dosis möglicherweise nicht vollständig aufgenommen werden. Nehmen Sie bitte Kontakt zur Apotheke auf, um das weitere Vorgehen (z. B. erneute Einnahme) abzustimmen.
5) Schützt Plan B vor weiterem ungeschütztem Sex in diesem Zyklus?
Nein. Plan B schützt nicht automatisch vor einem weiteren Risiko im gleichen Zyklus. Verwenden Sie daher bis zum nächsten Zyklusbeginn konsequent Kondome oder eine sichere Verhütungsmethode.
6) Wann sollte ich einen Schwangerschaftstest machen?
Wenn Ihre Periode ungewöhnlich ausfällt oder mehr als etwa eine Woche verspätet ist, ist ein Schwangerschaftstest sinnvoll. Bei anhaltenden Beschwerden oder Unsicherheit kann die Abklärung früher erfolgen.
7) Kann Plan B Nebenwirkungen verursachen?
Ja, häufig sind Übelkeit, Kopfschmerzen, Bauchbeschwerden oder Veränderungen der Blutung. Diese sind meist vorübergehend. Bei starken oder anhaltenden Symptomen sollten Sie ärztlichen Rat einholen.
8) Ist Plan B für jeden geeignet?
Im Allgemeinen wird Notfallverhütung gut vertragen. Dennoch spielen Faktoren wie mögliche Allergien, bestehende Erkrankungen sowie Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten eine Rolle. Wenn Sie unsicher sind, geben Sie Ihre Situation in der Apotheke an.
9) Welche Medikamente können die Wirkung von Levonorgestrel vermindern?
Insbesondere Enzyminduktoren (bestimmte Epilepsiemedikamente, Tuberkulosemittel), außerdem Johanniskraut sowie manche Therapien gegen HIV/Hepatitis können relevant sein. Teilen Sie uns alle aktuellen Medikamente/Pflanzenpräparate mit.
10) Gibt es Situationen, in denen eine andere Notfallmethode besser ist?
Je nach Zeitpunkt, möglichen Wechselwirkungen, Körpergewicht/BMI und Verfügbarkeit kann Ulipristalacetat oder eine Kupferspirale die bessere Option sein. Lassen Sie sich beraten.
Fazit
Plan B mit Levonorgestrel ist eine bewährte Option der Notfallverhütung. Entscheidend ist vor allem das Timing: Je früher die Einnahme nach dem Risiko erfolgt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, eine Schwangerschaft zu verhindern. Plan B schützt nicht vor weiterem Risiko im selben Zyklus, und es ersetzt keine regelmäßige Verhütung.
Wenn Sie Fragen haben (z. B. zu Wechselwirkungen, dem richtigen Zeitpunkt oder bei Magen-Darm-Problemen), wenden Sie sich bitte an Ihre Apotheke. So können Sie die sichere Anwendung unterstützen und die beste Option für Ihre Situation auswählen.

